Natriumbikarbonat macht die Zähne weiß und erfrischt den Atem. Meersalz strafft das Zahnfleisch. Pfefferminzöl und Ingwer bekämpfen Bakterien.

2 EL Natriumbikarbonat

1/2 TL fein gemahlenes Meersalz

1/4 TL getrockneter und gemahlener Ingwer

3 Tropfen ätherisches Pfefferminzöl

 

Zutaten mischen und in einem luftdichten Behälter aufbewahren. 1/2 TL zum Zahneputzen verwenden.

Quinua ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Menschheit und diente bereits vor 5000 Jahren den UreinwohnerInnen der Anden als wichtiges Grundnahrungsmittel.

Während der spanischen Eroberungszüge und Kriege gegen die Inkas und Azteken wurde der Anbau von Quinua verboten und sogar unter Todesstrafe gestellt. Damit sollten die Völker geschwächt werden.

Der besonders hohe Anteil an Eiweiß, Aminosäuren und Mineralstoffen sowie seine Glutenfreiheit machen es für Gesundheitsbewusste und AllergikerInnen attraktiv.

Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki Moon, sieht in der Pflanze das Potential, zu globaler Ernährungssicherheit und Armutsreduktion beizutragen.

In der bolivianischen Genossenschaft Anapqui sind seit 30 Jahren rund 2000 Kleinbauernfamilien organisiert. Auf über 3.500 Metern Seehöhe kultivieren sie die „Quinua real“ – die sogenannte „Königsquinua“ in organisch biologischem Anbau.

Durch den Fairen Handel wird die Einkommenssituation der Kleinbauernfamilien entscheidend verbessert und sie werden in nachhaltigen Anbaumethoden unterstützt.

Diese Information stammt von Weltladen Steyr bezogen auf den Infoabend über Qinua, der am 16.09.2013 in Steyr stattfand.

Im Bioregal findet man zahlreiche Artikel aus fernen Ländern. Quinoa aus Bolivien, Kaffee aus Brasilien, Feigen aus der Türkei. Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie verlässlich Biozertifikate aus diesen Gebieten sind?

Einen eindrucksvollen Bericht über ein seit 38 Jahren bestehendes Bio-Projekt in der Türkei liefert dieser YouTube-Beitrag von der Firma Rapunzel. Nehmen Sie sich die Zeit hineinzuschauen. Es gibt grundlegende Informationen über den Biolandbau und eine “Führung” durch die Produktion. Nach dem Film, der nur einige Minuten dauert, greift man mit gutem Gefühl und Vertrauen zu Produkten selbst von fernen Ländern. Achten Sie immer auf geprüfte Bio-Siegel und bevorzugen Sie trotz allem regionale Produkte, um die Umwelt zu schonen. Hier sehen Sie Beispiele staatlich kontrollierter Bio-Siegel (ziehen Sie den Cursor Ihrer Maus auf das Bild, um Infos zu erhalten).

Schauen Sie ihn sich an, den sehenswerten Beitrag von Rapunzel vom 15.04.2013

G. Lichtenberger, Rapunzel Bio-Projekt in der Türkei, in www.netwerk.at/enns, Enns, Austria, 2013

 

Leindotter
Leindotter (Camelina sativa (L.)) gehört wie Raps oder Senf zu den Kreuzblütlern. Der Ursprung dieser alten Kulturpflanze geht bis in die Jungsteinzeit zurück. Für die Bio-Landwirtschaft ist Leindotter ideal, weil er hinsichtlich Klima und Bodenbedingungen anspruchslos ist und er wegen der Schädlings- und Krankheitsresistenz keine chemischen Pflanzenschutzmittel benötigt.

Gewinnung von Leindotteröl
Die hellgelben bis rotbraunen Samen reifen in Schoten und sind ca. einen halben Zentimeter groß. Der mittlere Ölgehalt beträgt ca. 35 % und liegt damit etwas unter Raps und Sonnenblumensaaten. Mit Schneckenpressen wird das Öl mechanisch gewonnen und anschließend durch Filtration oder durch Sedimentation von den Trübstoffen (Pflanzenbestandteile) befreit. So erhält man ein kaltgepresstes, klares, gelbes Öl (keine Lösungsmittelextraktion, keine Raffination).

Geruch, Geschmack und Farbe
Wie die meisten kaltgepressten Öle ist das Leindotteröl stark gelb gefärbt. Im Gegensatz zu Rapsöl, das ausgeprägt saatig schmeckt, weist Leindotteröl einen angenehm milden, erbsigen Geschmack auf.
Eine Eigenheit von Leindotteröl ist, dass dieser angenehme Geschmack auch bei  Fettverderb erhalten bleibt, es schmeckt nicht bitter und ranzig. Andere Öle, z.B. Leinöl, werden bitter und man erkennt den Verderb. Deshalb das Leindotteröl unbedingt im Kühlschrank lagern, um die Haltbarkeit zu gewährleisten.

Gesundheit: Fettsäurenmuster, Vitamin E
Hinsichtlich der Fettsäurenzusammensetzung ist Leindotteröl ein richtiger Tausendsassa. Während andere kaltgepressten Öle nur eine  dominierende Fettsäure enthalten, kommen im Leindotteröl vier Fettsäuren in hoher Konzentration vor, nämlich bis 40 % alpha-Linolensäure, das ist eine pflanzliche omega 3 Fettsäure, und zu je ca. 15 % Linolsäure, Ölsäure und Eicosensäure. Das Verhältnis von einfach, doppelt und mehrfach ungesättigten Fettsäuren zueinander ist sehr günstig. Leindotteröl ist also ausgesprochen gesund. Der Vitamin E-Gehalt von Leindotteröl ist vergleichbar mit dem von anderen kaltgepressten Ölen (z.B. Leinöl, Hanföl und Rapsöl). Vitamin E schützt das Öl bis zu einem gewissen Grad vor Oxidation. Um die gesundheitsfördernden Eigenschaften zu erhalten, darf Leindotteröl nicht zum Kochen verwendet werden, und es muss im Kühlschrank gelagert werden.
Aber Achtung: Auch gesunde Öle sollen nur in kleinen Mengen gegessen werden. Sieht man sich die aktuellen Daten im Österreichischen Ernährungsbericht 2012 an, sollen mehr hochwertige Pflanzenöle gegessen werden. Die Gesamtfettaufnahme soll gleichzeitig reduziert werden.  Kurz gesagt: hochwertige Öle statt tierischer Fette und gehärteter Pflanzenfette; Günstig: wenig hochwertiges Öl zum Kochen (z.B. Rapsöl, Olivenöl) und für den Salat (z.B. Leindotteröl, Walnussöl, Leinöl), magere Käse- und Wurstwaren; Ungünstig: fette Wurst- und Käsesorten, Schmalz und Butter aus Massenproduktion (gesundheitlicher Wert ist abhängig von der Tierhaltung), Streichfette, Süßwaren, Knabberartikel, Fast Food- und Fertiggerichte (Zutatenliste: “gehärtete Pflanzenfette”).

Lagerung
Im Kühlschrank in einer dunklen Flasche verschlossen lagern und bald verbrauchen. Hintergrundinformation: Bei Raumtemperatur reagieren Öle mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren rascher mit Sauerstoff. Die Lagerstabilität einiger kaltgepresster Öle im Vergleich (gilt für Lagerung bei Zimmertemperatur): Rapsöl >12 Wochen, Leindotteröl ca. 7 Wochen, Sonnenblumenöl 6 Wochen, Hanföl 3 Wochen; Im Kühlschrank halten die Öle erheblich länger.

Verwendung
in der kalten Küche
nach dem Kochen den Speisen beifügen
Beispiele für die Verwendung: Salate, Aufstriche, Dips, Grillsaucen;
zum Verfeinern von Suppen bei Tisch, zu gedämpften Erdäpfeln, zum Schwenken von Nudeln,…
Leindotteröl-Bruschetta: Getoastetes Schwarzbrot mit Leindotteröl beträufeln, mit etwas Knoblauch, Tomaten und frischem Basilikum belegen! Schnell, gut und g’sund.

G. Lichtenberger, Leindotteröl, in www.netwerk.at/enns, Enns, Austria, 2013

Seidentofu ist ein sehr weicher Tofu. Er wird in den ersten Produktionsschritten wie fester Tofu hergestellt, indem das Eiweiß der Sojamilch zum Gerinnen gebracht wird. Beim festen Tofu wird das geronnene Eiweiß abgetropft und gepresst, beim Seidentofu wird nicht abgetropft. Seidentofu wird zu Cremen verarbeitet oder ersetzt in Teigen den Topfen. Generell kann er wie Cremetopfen verwendet werden.

Tofu stammt ursprünglich aus China, wo er bereits vor über 2000 Jahren hergestellt wurde. Im 8. Jahrhundert gelangte er nach Japan und sehr viel später auch in den Westen. Vor allem die Vollwertwelle in den 1980er Jahren förderte seine Verbreitung bei uns in Österreich.

Seidentofu ist aufgrund des höheren Wassergehaltes kalorienärmer als fester Tofu. Er hat pro 100 g ca. 50 kcal, 3 g Fett, 5,5 g Eiweiß und 0,5 g Kohlenhydrate. Er ist reich an Eisen, was ihn für Vegetarier attraktiv macht. Ebenso seine Proteinzusammensetzung. Das im Tofu enthaltene Eiweiß ist reich an dem lebensnotwendigen Eiweißbaustein Lysin, der im Getreide in unzureichender Menge vorhanden ist. In Kombination ergeben Sojaprotein und Getreideprotein eine vollwertige Mischung. Das trifft übrigens auch für andere Hülsenfrüchte zu. Deshalb sollten Hülsenfrüchte wie Bohnen, Linsen und Erbsen oft bei Vegetariern auf dem Speiseplan stehen.

G. Lichtenberger, Seidentofu, in www.netwerk.at/enns, Enns, Austria, 2013

Rezept: Tiramisu vom Seidentofu

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ProduktbeschreibungSeifenwaschpulver ist ein pflanzliches Produkt mit Zitronen-Zitronellöl oder Blutorangenöl (Demeter). Es ist äußerst sparsam im Gebrauch und eignet sich bei Temperaturen bis 55° C für die Maschinenwäsche und Handwäsche.
Bleichmittel ist geeignet für Weißwäsche bei 90° C zum Bleichen und Entfernen von Restflecken.
Wasserenthärter ist in Verbindung mit PACH-Seifenwaschpulver und PACH-Bleichmittel zu verwenden.

Im Netswerk werden Ihre vorhandenen Flaschen nachgefüllt. Sie helfen damit, Müll zu vermeiden und sparen noch zusätzlich Geld.

PACH – Putzmittel
Geschirrabwaschmittel: zum Abwaschen von Geschirr, Reinigen im Haushalt, Autowäsche, Fensterputzen, Flüssigseife,..
Allzweckreiniger: Wie Geschirrabwaschmittel verwendbar; außerdem für Handwäsche und Wolle (auch in der Waschmaschine) geeignet; Insidertip des Herstellers: Kann auch zum Duschen verwendet werden !
Kreidereiniger: zum Reinigen und Pollieren von Email, Keramik, Edelstahl, Silber, Armaturen (auch aus Kunststoff) u.s.w. Wichtig: Mit trockenem Tuch gut nachpolieren, ansonsten entstehen Schlieren.
Kalkreiniger: (KAR) Zum Entkalken von Kaffeemaschine, Geschirrspüler, Wasserkocher, Waschmaschine; Bei Duschwänden, Armaturen und Fliesen 1 zu 5 mit Wasser verdünnen und je nach Verkalkung einwirken lassen.
Schmierseife: Für alle unbehandelten und geölten Holzarten. Natürliches Pflanzenschutz- und spritzmittel (vor allem gegen Blattläuse): Schmierseifenlösung (1 EL auf 1 l Wasser) mit 5-10 Tropfen Teebaumöl vermischen und auftragen.

Tipps für die Anwendung:
Intensiventkalken der Waschmaschine mit PACH Kalkreiniger
Für Neueinsteiger bzw. 2 – 3mal jährlich zum Entfernen von Waschmittelresten und Kalk
Anwendung: 1/2 l Kalkreiniger, 1 Esslöffel Kristallsalz und 1 leicht gehäufter Esslöffel Enthärter in die Waschtrommel; Programm bei 50° C 30 Min. laufen lassen, stoppen, 24 Std. Einwirkzeit, anschließend Programm fertig laufen lassen; NICHT VERGESSEN : Waschmittellade reinigen !
Weiß- und Buntwäsche bis 55° C: Waschlösung siehe Etikette; Erhöhung der Reinigungskraft durch Zugabe von einem Spritzer Geschirrabwaschmittel zur Weißwäsche bzw. einem Spritzer Allzweckreiniger zur Buntwäsche.
95° C Kochwäsche: Zwischendurch nur Bleichmittel und Enthärter (siehe Etikette) waschen;

Emil Bio Streifen

Ein Herz aus Glas ist seine Stärke!

Die NETs.werk-Mitarbeiter haben nach einer hygienischen und umweltfreundlichen Möglichkeit gesucht, Trinkwasser auch unterwegs immer mitzuhaben. Weiterlesen »

Miso – nicht nur würzig, sondern auch gesund!

Misos sind japanische Würzpasten aus Sojabohnen und Getreide (Reis, Gerste), die es in vielen Geschmacksvarianten gibt. Bei der traditionellen Herstellung werden Sojabohnen und Getreide fermentiert und mit Zugabe von Meersalz in Fässern, meist Zedernholzfässern, vergoren. (Je nach Herstellung und Sorte 1 bis 3 Jahre!) Weiterlesen!

Herstellung:

Tofu wird hergestellt, indem Sojabohnen gemahlen und mit Wasser zum Kochen gebracht werden. Die Sojamilch wird mit Hilfe von Nigari, Zitronensaft oder Essig zum Gerinnen gebracht und zu Tofublöcken geformt.

Zubereitung:

Tofu kann kalt gegessen werden und schmeckt besonders gut,  wenn er vorher mariniert wird. Tofu stellt auch eine Alternative zu Fleisch und Fisch dar und kann angebraten oder in Eintöpfen gegessen werden.

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Rapunzel Vollrohrzucker : natürlich, fair und biologisch süßen

Überzeugend hinsichtlich Ökologie und sozialen Kriterien ist Rohrzucker aus partnerschaftlichem Handel und biologischem Anbau. Die Hand in Hand Projekte von RAPUNZEL in Brasilien und Costa Rica gewährleisten:

  • langfristige Abnahmeverträge und stabile Preise mit Biozuschlag
  • feste Arbeitsplätze für Landarbeiterfamilien bei guter Versorgung und Infrastruktur
  • medizinische Versorgung und die Schulbildung der Kinder in diesen Ländern
  • Ernte der Felder von Hand (ohne vorheriges Abbrennen !)
  • klein strukturierte Landschaft mit vielfältigen Biotopen mit geringem Schädlings- und Krankheitsdruck - kein Einsatz von Pestiziden

Für alle, die vollwertig und auf natürliche Art und Weise  süßen möchten, ist RAPADURA® Vollrohrzucker aus kontrolliert biologischem Anbau und Bio-Herstellung von RAPUNZEL NATURKOST  eine gute Alternative zum raffinierten Weißzucker!

Raffinierter Zucker gehört zu den ungesündesten Nahrungsmitteln! (Vitamin – B und Mineralstoffräuber, Darmflorakiller, Allergieverstärker, Übersäuerung v. Blut u. Körper, Schwächung v. Immun-u. Energiesystem, Karies, Leberstoffwechselstörungen…)

Quelle: Auf den Spuren der Methusalem-Ernährung/H. Müller-Burzler

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